Reserve: 1:3
David Bauer
Nach zuletzt zwei Siegen in Folge gegen vermeintlich schwächere Gegner wollte man gegen den heimstarken Gastgeber aus Hohenacker unbedingt den nächsten Sieg einfahren, um an den Aufstiegsplätzen dran zu bleiben. Der TVS hatte sich bei sommerlichen Temperaturen viel vorgenommen, jedoch gehörte die Anfangsphase ganz klar dem Gegner. Nur durch mehrere starke Paraden des Stettener Torspielers verhinderte man einen frühen Rückstand. Dann aber übernahm Stetten die Initiative und setzte Hohenacker unter Druck. Mehr als ein Pfostentreffer von Julian Beckler nach Flanke von Chris Rödig und ein klarer leider nicht gegebener Elfmeter sprangen allerdings nicht heraus. Alles in allem war dies nicht zwingend genug und so kam wie es kommen musste. Stetten verlor in der eigenen Hälfte völlig unnötig den Ball und nach präziser Flanke von außen war der Hohenacker Stürmer schneller als die Stettener Abwehrspieler und köpfte zum 1:0 in der 35. Minute ein. So ging es in die Pause, in der Michael Kienzle die Mannschaft wach rüttelte und mit Simon Beckler die Offensive weiter verstärkte. Diese Maßnahme zeigte Wirkung und so verhalf ein toller Spielzug des TVS über die linke Seite zum 1:1 durch ein Eigentor in der 47. Minute. Jetzt war man das klar bessere Team. Nur 5 Minuten später erzielte David Bauer den 2:1 Führungstreffer. Man hatte das Spiel gedreht. Hohenacker aber gab sich längst nicht auf und blieb stets durch Konter gefährlich. In der 75. Minute wusste sich Chris Rödig leider nicht anders zu helfen, als einen langen Ball über die Stettener Abwehr mit der Hand zu klären. Der oftmals etwas unsicher wirkende Schiedsrichter zeigt daraufhin glatt Rot. So musste die letzte Viertelstunde in Unterzahl über die Bühne gebracht werden, was aber sehr gut gelang, da man die Heimmannschaft weitgehend gut vom eigenen Tor weghalten konnte. In der 90. Minute dann die endgültige Entscheidung zu Gunsten des TVS. Nach schönem Lauf von Andreas Schuster über die rechte Seite und wunderschöner Flanke markierte wiederum David Bauer das 3:1 per Kopf.