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25. Spieltag
TV Stetten - ASGI Schorndorf

TV Stetten - ASGI Schorndorf: 2:0

Reserve: 2:3

http://www.tvstetten.de/cms/upload/Fussball/Aktive/2008FBAktive038sbuerkleklein_small.100.118.jpg Steffen Bürkle erzielte den wichtigen Führungstreffer

Zu einem vorentscheidendem Spiel kam es am Wochenende als der Tabellenzweite aus Stetten den Tabellenführer aus Schorndorf zu Gast hatte. Der TVS hatte nach drei Niederlagen in Folge gegen diesen Gegner einiges gutzumachen und ging dementsprechend gut vorbereitet in die Partie. Schorndorf spielte gewohnt aggressiv und zweikampfstark, doch der TVS hielt, anders als in vorangegangenen Partien auch körperlich gut dagegen. Chancen waren auf beiden Seiten vorhanden, ASGI spielte einen Angriff zu umständlich aus ohne zum Abschluss zu kommen, was durchaus zum 0:1 hätte führen können. Die besseren Gelegenheiten aus dem Spiel heraus hatte allerdings Stetten. Zweimal scheiterte Julian Beckler im eins gegen eins am Schorndorfer Schlussmann Junge, Simon Beckler spielte einen einfachen Querpass, den Marc Schetter nur noch einzuschieben brauchte zu unpräzise und konnte in der Nachspielzeit nach grobem Schnitzer in ASGIs Hintermannschaft den eigentlich schon geschlagenen Torwart aus 25 Metern nicht überwinden. Etwas Glück hatte man nur, als der Schorndorfer Angreifer vor seinem vermeintlichen Kopfballtreffer, Andreas Schuster gefoult hatte, sodass das Tor zu Recht verwehrt blieb.
In der zweiten Halbzeit war der TVS dann jedoch konsequenter im Torabschluss. Wie so oft in dieser Saison führte ein Freistoß zum 1:0. Chris Rödig flankte präzise auf den langen Pfosten und Steffen Bürkle köpfte den Ball aus vollem Sprint ins Tor. ASGI setzte nun alles auf eine Karte, Stetten stand tief und hielt gut dagegen. Torchancen entstanden so zunächst nicht für die Gäste, doch der TVS spielte auch seine zahlreichen Konter nicht genügend aus. Gänzlich ungewohnt war zu dieser Zeit die Wehleidigkeit einiger ASGI-Spieler, die wahrlich nicht als brave Musterkicker durchgehen. Scheinbar war Schorndorf es nicht gewohnt, dass einmal eine Mannschaft auch körperlich etwas entgegenzusetzen hatte. Einen eventuell fälligen Strafstoß bekam ASGI so nicht, da der Angreifer, nachdem er sich den Ball zu weit vorlegte, zu theatralisch abhob. Während ASGI sich nun vornehmlich mit reklamieren, protestieren und gestikulieren beschäftigte, setzte der TVS einen eiskalten Konter. Francesco Formaro scheiterte zwar noch am Pfosten, Stefan Sindel konnte mit einem tollen Heber den ASGI – Torspieler dann jedoch zum 2:0 übewinden. Nach diesem Treffer fühlte sich Stetten dann wohl zu sicher, vielleicht ließen auch die Kräfte langsam nach, als Bojan Graovac den Ball nur eine Minute später aus kurzer Distanz am Arm traf, der Schiedsrichter entschied sofort auf Strafstoß, einer der Marke "kann, aber muss nicht". Di Simone trat an, doch der an diesem Tag unüberwindbar scheinende Mathias Brugger fischte das Ding tatsächlich noch aus der Ecke. Die letzte gute Torchance für ASGI landete dann in der Nachspielzeit am Pfosten, doch da war das Spiel ohnehin schon gelaufen.
Letztlich war es wohl aufgrund des hohen Engagements ein verdienter Stettener Sieg, auch wenn es über 80 Minuten ein Duell auf Augenhöhe war. Leider waren nicht alle Schorndorfer auch faire Verlierer, so ist man es eigentlich nicht gewohnt, dass eine Mannschaft, die so sehr von groben Fouls, Tätlichkeiten und Ausrastern lebt, sich nach normalen taktischen Fouls im Mittelfeld so weinerlich gibt. Siehe dazu den entsprechenden Spielbericht von ASGI Schorndorf.



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