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Das Projekt "Stetten-Beach"

http://www.tvstetten.de/cms/upload/Volleyball/Baechfeld/2008-Volleyball-Beachfeld-01.378.284.jpg Endlich ist es fertiggestellt!

Es begann als Traum

Bereits kurz nach Erfindung des Volleyballs begann er, der Traum vom Volleyballspielen auf Sand. Ein Sport, der zunächst nur für die Halle bestimmt war, eroberte den Strand, als Urlaubsreisende sich nicht mehr damit zufrieden gaben ihren Sport nur zuhause ausüben zu können. Zwei Pfosten in den Sand gesteckt, eine Schnur gespannt und schon hatte man eine Möglichkeit seinem Sport auch im Urlaub nachzugehen. Als sich schließlich das "Beachen" von der Notlösung zum Trendsport entwickelte, wurde der Ruf nach einer Spielmöglichkeit am Heimatort langsam aber sicher immer lauter.

Schließlich in den 70er und 80er Jahren begann mit den ersten professionellen Beachvolleyball-Anlagen der Siegeszug des Beachvolleyball.

"Sandvolleyball" erobert die kleinen Vereine

Aufgrund der immer größeren Populariät des Beach-Volleyballs begannen nicht nur die großen, sondern auch die kleineren Vereine mit dem Bau von Beachvolleyball-Anlagen. Das Rezept war recht einfach, die Kosten für die Zutaten hoch:
- Ein Loch groß und tief genug ausgraben.
- Fassung vorbereiten.
- Sand einfüllen.
- Spielanlage aufbauen.

Kostenpunkt: Ab 7000 Euro für eine simple, nahezu unbespielbare Sandfläche, bis 30000 Euro für eine gute Beachvolleyball-Anlage.

Beachvolleyball im TV Stetten - ein Traum wird Wirklichkeit

Was im TV Stetten mit Träumerein des beachsüchtigen Abteilungsleiters der Volleyballabteilung anfing, entwickelte sich nach einiger Zeit zu einem konkreten Ziel:
Wir bauen eine Beachvolleyball-Anlage!

Doch es lief nicht wie geplant. Der Württembergische Landessportbund strich Zuschüsse, die Abteilung selbst hatte kein Geld und sämtliche Firmen lehnten eine finanzielle Beteilung ab.

Doch so schnell wollte man den Traum nicht aufgeben. Man plante und errechnete schließlich, dass eine akzeptable Beachvolleyball-Anlage rund 20000 Euro kosten würde, wohlgemerkt ohne Umzäunung und sonstige Extras. Trotz eines großzügigen Zuschusses von der Gemeinde Kernen in Höhe von 5000 Euro wurde die finanzielle Lage nicht besser. Und so wurde der Traum vom Beachvolleyball-Feld begraben, bis schließlich eine namhafte Firma als Reaktion auf einen Zeitungsartikel der Volleyballabteilung anbot, die Grube kostenlos auszuheben und den Aushub zu entsorgen.

So plante und rechnete man wieder, bis schließlich nach finanziellen Zusagen einiger anderer Firmen die Finanzierung bis auf ein kleines Restrisiko unter Dach und Fach gebracht wurde. Der Bau des Beachvolleyball-Feldes war damit nicht nur endgültig beschlossen, sondern auch endgültig finanziert.

Die abschließenden Vorbereitungen begannen

Nach stehender Finanzierung und dem Beschluss die gewünschte Beachvolleyball-Anlage zu bauen, wurde ein endgültiger Standort beschlossen:
Auf der Wiese des Gemeindegeländes hinter den Geräteräumen an der Stelle der jetzigen Kugelstoßanlage. Das Baugebiet wurde vermessen und ein genauer Bauplan angefertigt.

Endlich konnte der mit dem tatsächlichen Bau begonnen werden

Anfang Juni 2006 rückte der Bagger für den Aushub an.
Die Volleyballer setzten bis Mitte Juli unter Bauleiter Hans Knierriem in Eigenleistung die Randsteine um das 15m x 24m große Feld.
Der lehmige Untergrund macht ein Drainagerohrsystem notwenig. Dabei wurde die bestehende Entwässerung der Kugelstoßanlage in den Bach genutzt.
Die Funktionsfähigkeit zeigte sich beim Unwetter am 07.07.06.
Es folgten die Fundament der Netzpfosten und die Einfassung der Drainagerohre.
Das scharfkantige Drainagematerial, welches zum Großteil mit der Schubkarre verteilt und von Hand verebnet wurde, bekamen wir Anfang August geliefert.
Eine witterungsbedingt Pause bis Mitte September bei der Lieferung des Drainagematerials nutzten wir um den Erdwällen erst Richtung Beachfeld dann am Zaun entlang ein Profil zu geben.
Im Frühjahr 2007 erfolgte die Endbearbeitung der Erdwälle mit der Saat des Rasens.

Nun stand der Anlieferung des Sandes nichts mehr im Wege

Wegen mangelndem Frost im Winter konnte dieser jedoch erst während einer Trockenperiode nach Ostern angeliefert werden.
Die 249 Tonnen wurden innerhalb von 3 Tagen mit Schaufel und Schubkarre verteilt.
Am Bau des Beachfeldes beteiligten sich 50 von 68 aktiven Mitgliedern ab 15 Jahren.
Hinzu kamen noch 4 "fremde" Unterstützer.

Einweihung - ein langjähriges Projekt wurde erfolgreich abgeschlossen

Die Einweihung erfolgte mit einem Festakt am 18.05.07 und einem Turnier am folgenden Tag.
Ganz besonders bedanken wollen wir uns noch bei unseren Helfern und Unterstützern, die dieses Projekt erst ermöglicht haben.

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